Zehn Jahre 9/11: Ein Mythos feiert Geburtstag

Auch WTC 7 kollabierte

Nunmehr zehn Jahre ist es her, seit eine Folge beispielloser Versäumnisse von Geheimdiensten und Sicherheitsbehörden zu den bislang schlimmsten Anschlägen der Geschichte geführt hatte. Eine kritische Auseinandersetzung hat es seitdem nicht gegeben. Vielmehr bemühen sich Medien in aller Welt, einen Mythos in immer kleineren Details auszubreiten, der doch im wesentlichen schon wenige Tage nach den Ereignissen fertig erzählt war: Eine Gruppe fanatisierter Muslime hat Flugzeuge mit Hilfe von Teppichmessern in ihre Gewalt gebracht und in die Twin Towers und ins Pentagon gelenkt. Geplant und finanziert wurden die Anschläge vom Saudi Osama bin Laden. Motiv war grenzenloser Hass auf die westliche Welt mit ihren Freiheiten.
Dieser eingängige Mythos scheint weitreichende Ermittlungen überflüssig zu machen. Jedenfalls enthält der offizielle 9/11 Commission Report derart schwerwiegende Lücken, dass sich ein ernsthaftes Bemühen um Aufklärung der Ereignisse daraus kaum ableiten lässt. Diejenigen, die nach einer Wiederaufnahme der Ermittlungen rufen oder -schlimmer noch – eigene Recherchen unternehmen, werden weithin als Verschwörungstheoretiker verschrien. Und auch der damalige US-Präsident George W. Bush warnte schon bald nach den Anschlägen vor „conspiracy theories“.
Zu den bis heute ungeklärten Fragen zählt der Einsturz des 174 Meter hohen Gebäudes WTC 7, von dem man auch dieser Tage nichts hört. Zwar wurde es von keinem der Flugzeuge getroffen, dennoch stürzte es – wie durch eine kontrollierte Sprengung – symmetrisch in sich zusammen. Auch die Einstürze der Twin Towers lassen sich kaum auf die Flugzeugeinschläge allein zurückführen, ansonsten wären sie – wenn überhaupt – asymmetrisch kollabiert. Und warum wurden die massiven Stahlträger, wie auf vielen Fotos zu sehen, geradlinig in den unteren (!) Etagen durchtrennt? Dass sich diese Fragen durch die Annahme des Einsatzes von Sprengstoff erklären ließen, mag man als reine Hypothese ansehen. Längst wurde jedoch vom dänischen Wissenschaftler Niels Harrit der Nachweis erbracht, dass der Staub der pulverisierten WTC-Türme hohe Konzentrationen des Militärsprengstoffs Nanothermit enthält.
Anstatt dass diese Spuren zur Neuaufnahme der Ermittlungen führen würden, hören wir unaufhörlich den Mythos, der keine Zweifel erlaubt. Auch die Täterschaft Osama bin Ladens gilt – ohne Ermittlungen und gerichtliches Urteil – als ausgemacht, das Todesurteil ist im Mythos längst beschlossen, ein Kommando der Navy Seals hat es diesen Mai vollstreckt. Seit zehn Jahren werden sämtliche Maßstäbe rechtsstaatlicher Methoden für den Mythos geopfert. Staunend werden wir Zeugen, wie der Überwachungsstaat in der westlichen Hemisphäre ausgebaut wird, Kriege ohne Kriegserklärung, erreichbare Ziele oder Wahrung von Staatsgrenzen geführt werden. Die Welt ist nicht mehr die gleiche. Der Mythos ruft nach immer neuen Maßnahmen, wohl auch in den kommenden zehn Jahren, oder hundert oder tausend…

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